42-106988

Seriennummer: 42-106988 Motortype: R-1820-97 mit den Seriennummer SW 008249 (Motor a), SW 008639 (b), SW 008571 (c) und SW 008332 (d) Installierte Waffen: Browning .50 cal. mit Seriennummern 773846(Waffe a), 773879(b), 1074420(c), 1073680(d), 1074968(e), 1074592 (f), 1074288(g), 1074626(h), 1074951(i), 1074175(j), 1074864(k), 1074999(l) und 1074784(m)

Pilot 1Lt. William E. Waltenmire gefangen in Riedlingsdorf am 10.5. um 11.30 Uhr
Co-Pilot 2Lt. Morris M. Kirpich gefangen in Aschau am 10.5. um 14.00 Uhr
Navigator 2Lt. Irving Baum Jr. gefangen Oberschützen am 10.5. um 11.30 Uhr
Bombenschütze Alfred W. Marshall Jr. gefangen in Markt Allhau am 10.5.
Ingenieur Sgt. Charles F. Forrest gefangen in Riedlingsdorf am 10.5. um 11.35 Uhr
2. Ingenieur Sgt. Francis W. Foltz gefangen (Details nicht bekannt)
Funker Sgt. Frank Juergens gefangen in Buchschachen am 11.5. abends)
2. Funker Sgt. Furman King gefallen, begraben auf dem Friedhof Buchschachen am 12.5.
Bordschütze Sgt. Boleslaw J. Klocek gefallen, begraben auf dem Friedhof Buchschachen am 12.5.
Heckschütze Sgt. John W. Humphries gefangen (Details nicht bekannt)

Hier noch zwei Originalberichte von amerikanischen Piloten, die den Absturz ihrer Kameraden beobachen und diese nach beendeter Mission zu Protokoll geben:

"Ich flog am 10. Mai 1944 als Heck-Bordschütze in Flugzeug Nr. 615, das von Oberstleutnant Barnett pilotiert wurde, den Einsatz auf Wiener Neustadt. Flugzeug Nr. 988 flog an unserem linken Flügel. Ungefähr fünf Minuten bevor wir unser Ziel erreichten, begann Motor Nummer 2 von Maschine 988 zu federn und die Maschine scherte aus der Formation aus. Sie erreichten nicht das Bombenziel und waren auf ungefähr 1.700 Meter unter uns, als wir vom Ziel zurückkamen. Ich sah zwei Jagdflugzeuge angreifen und ihren linken Flügel in Flammen gehüllt. Ich sah drei Fallschirme sich öffnen und das Flugzeug in den Sturzflug gehen und es etwa 300 Meter über dem Boden explodieren."
Robert W. Franklin, Sergeant, US Air Force

"Ich war Heckschütze auf 061 bei der Mission vom 10. Mai 1944. Maschine 988 flog am linken Flügel von Oberst Barnett, fiel aus der Formation einige Minuten nach dem I.Punkt, wie es aussah weil Motor Nummer 3 sich im Fahrtwind mitdrehte. Sie fielen an das Ende der Bomberformation und verloren zuerst an Höhe. Als das Flakfeuer wirklich sehr schwer wurde, scherten sie aus und flogen nordwärts des Zieles. Nachdem wir die Bomben abgeworfen hatten und vom Ziel abdrehten, waren sie westlich des Zieles mit Flugrichtung Süden. Ein Fallschirm öffnete sich, dann griffen drei Jagdflugzeuge an und weitere zwei Fallschirme öffneten sich. Dann wurde das Flugzeug von zwei weiteren Jägern attackiert und Motor 2 begann zu brennen. Maschine 988 schwenkte so als ob es in einen Sturzflug gehen würde und explodierte. Zum Zeitpunkt der Explosion öffnete sich ein weiterer Fallschirm, macht vier (Fallschirme), die ich sah. Sie hatten schätzungsweise 30 oder 36 Minuten das Flugzeug zu räumen von dem Zeitpunkt an als sie ausscherten aus der Formation und abstürzten."
Richard O.Westphal, Sergeant, US Air Force

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